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On 02, Mai 2013 | In | By Petermann

RoHS

RoHS-Richtlinie: Beschränkung von gefährlichen Stoffen in Elektro- und Elektronikgeräten

Die Verwendung von Schadstoffen in Elektro- und Elektronikgeräten ist in immer mehr Ländern weltweit beschränkt, da sie für Mensch und Umwelt eine Gefahr darstellen, gerade im Hinblick auf das Geräte-Recycling.

Mit der RoHS (Restriction of Hazardous Substances) Richtlinie 2002/95/EC und ihrer Nachfolge-Richtlinie 2011/65/EU, dem sogenannten RoHS-Recast, nimmt die EU eine Vorreiterrolle ein: Blei, Quecksilber, Sechswertiges Chrom, Polybromiertes Biphenyl (PBB), Polybromierte Diphenylether (PBDE) und Cadmium dürfen, mit einigen Ausnahmen, nicht mehr in Elektro- und Elektronikgeräten verwendet werden, die in der EU auf den Markt gebracht werden.

Am 4. Juni 2015 hat die EU-Kommission weitere Stoffverbote für vier Phthalate erlassen: Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP), Butylbenzylphthalat (BBP), Dibutylphthalat (DBP) und Diisobutylphthalat (DIBP). Die Stoffbeschränkungen gelten ab dem 22. Juli 2019; für medizinische Geräte, einschließlich In-vitro-Diagnostika, sowie Überwachungs- und Kontrollinstrumente, einschließlich Überwachungs- und Kontrollinstrumenten in der Industrie, ab dem 22. Juli 2021.

Bis spätestens 31. Dezember 2016 haben die EU-Mitgliedsstaaten Zeit, um die Änderungen in nationales Recht umzusetzen.

RoHS-ähnliche Gesetzgebungen gibt es unter anderem in der Türkei, den USA sowie in einigen asiatischen Staaten wie China, Süd-Korea oder Japan.