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On 02, Mai 2013 | In | By Petermann

Konfliktmineralien

Mehr als Umweltfragen: Politik und Verbrechen

Die Gesetzgebung zu ‚Konfliktmineralien‘ soll dazu beitragen, den Handel mit Rohstoffen aus Konfliktgebieten – daher der Name ‚Konfliktmineralien‘ – zu reduzieren beziehungsweise zu unterbinden. In erster Linie werden damit Unternehmen, die Produkte mit Zinn, Wolfram, Tantal oder Gold erwerben, dazu verpflichtet, die Herkunft dieser Mineralien nachzuweisen. Im Jahre 2010 hat der US-Kongress den ‘Dodd-Frank Act’ verabschiedet, nach dem in den USA börsennotierte Unternehmen erklären müssen, ob sie Konfliktmineralien in ihren Produkten verwenden. Sie müssen dies mit einer Erklärung offenlegen, ob auf irgendeiner Ebene ihrer Lieferkette Mineralien verarbeitet werden, die aus der Demokratischen Republik Kongo oder einem der Nachbarländer stammen. Außerdem gilt seit Januar 2021 in der EU ein Gesetz – ‘Conflict Minerals Regulation (EU) 2017/821’ –, das zur Klärung verpflichtet, ob Importe in die EU aus einer verlässlichen Quelle und nicht aus Konflikt- oder Hochrisikogebieten kommen.

  
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  • Beratung
  • Trainings, Workshops and Webinare zum Regelwerk
  • Lieferantenbewertung und Risikogutachten
  • Management der Lieferkette und Einholung von CRMT (Conflict Minerals Reporting Template)-Erklärungen der Lieferanten
  • Erstellung eines CMRT ihres Unternehmens auf der Basis des Lieferanten-Rücklaufs
  • Analyse und Entwicklung eines Prozesses zur Sorgfaltsprüfung (due diligence) des Unternehmens einschließlich einer Risikobewertung
  • Monitoring der Gesetzgebung