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News Archive -

18

Jan 2018

ECHA veröffentlicht neue Kandidatenliste

On 18, Jan 2018 | In News, REACH | By Ute Binder

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat die neue REACH-Kandidatenliste am 15. Januar 2018 veröffentlicht. Sieben sehr besorgniserregende Stoffe (Substances of Very High Concern, SVHC) kamen neu auf die Liste. Für Bisphenol-A wurde der bereits vorhandene Eintrag erweitert. Die Kandidatenliste der Stoffe, die für eine Zulassung in Frage kommen, enthält nun 181 Substanzen.

Link zur ECHA Website: https://echa.europa.eu/de/candidate-list-table

22

Dez 2017

Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr

On 22, Dez 2017 | In News | By Ute Binder

Wir wünschen unseren Kunden und Partnern frohe Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr 2018! Statt Geschenken spenden wir in diesem Jahr an den Verein Paulinchen e.V., eine Initiative für brandverletze Kinder – www.paulinchen.de

Ihr 1cc Team

20

Dez 2017

EU Richtlinie 2017/2102 (RoHS): Detailliertere Regelungen für Ersatzteile

On 20, Dez 2017 | In News | By Ute Binder

Nach dem 22. Juli 2019 dürfen bereits in Verkehr gebrachte Elektro- und Elektronikgeräte der Kategorie 11 der RoHS Richtlinie 2011/65/EU (sonstige Elektrogeräte, die keiner der anderen 10 Kategorien zuzuordnen sind und bislang nicht in den RoHS-Geltungsbereich fielen) weiterhin auf dem EU-Markt bereitgestellt werden – das heißt abverkauft werden. So will es die neue Richtlinie 2017/2102, die am 11. Dezember 2017 in Kraft getreten ist.
Darüber hinaus korrigiert die Richtlinie 2017/2102 die Bestimmungen der RoHS 2011/65/EU in den folgenden Punkten:
• Wiederverwendung von Ersatzeilen
• Erweiterung der Ausnahmen von den Stoffbeschränkungen
• Änderung der Frist, innerhalb derer über die Verlängerung einer Ausnahme entschieden werden soll
• Dauer von Ausnahmen für Geräte der Kategorie 11
Bezüglich der Wiederverwendung von Ersatzteilen gilt Folgendes: Ab dem Zeitpunkt, an dem neu auf den Markt gebrachte Geräte der jeweiligen Kategorie die Stoffbeschränkungen einhalten müssen, dürfen Ersatzteile aus bereits auf den Markt gebrachten Elektro- und Elektronikprodukten (EEE) ausgebaut und in EEE eingebaut werden. Dies gilt für eine Übergangsfrist von jeweils 10 Jahren.
Bis spätestens 12. Juni 2019 müssen die Mitgliedsstaaten die Richtlinie in nationale Gesetzgebung umsetzen.
Gerne informieren wir Sie über alle Änderungen im Detail: contact@1cc-consulting.com

25

Okt 2017

Zu hohe Einnahmen aus Urheberrechtsabgaben in Spanien?

On 25, Okt 2017 | In Copyright Levies, News | By Ute Binder

Seit dem 1. August 2017 ist das neue Urheberrechtsabgaben-System in Spanien in Kraft. Allerdings gelten die neuen Tarife aus dem Königlichen Dekret 12/2017 sowie begleitende Regelungen nur temporär. Grund dafür sind unter anderem Zweifel an der Angemessenheit der erwarteten Einnahmen.

Marktforscher haben errechnet, dass das neue Abgabensystem mit den vorgesehenen Tarifen in Spanien zwischen sechs und zehn Mal mehr Geld einsammelt als nötig. Durch die Urheberrechtsabgaben werden die Rechteinhaber entschädigt, denen Einnahmen durch die erlaubte Privatkopie ihrer Werke entgehen.

Das spanische Ministerium für Bildung, Kultur und Sport ließ durch unabhängige Prüfer wie Mazars, KPMG und PWC den angemessenen Entschädigungsbetrag ermitteln. Durch Marktstudien wurde für die Jahre 2012 bis 2015 eine Summe von knapp 52 Mio. Euro für diesen Zeitraum errechnet. Das bedeutet, dass der durch privates Kopieren verursachte Schaden für Einkünfte aus Musik, audiovisuelle Werke und Bücher durchschnittlich weniger als 13 Mio. Euro pro Jahr beträgt.

Erwartet wird jedoch ein Betrag von über 72 Millionen Euro aus den Verkäufen von Geräten und Speichermedien, die einer Abgabepflicht unterliegen. Mit anderen Worten: das neue Urheberrechtssystem in Spanien wird voraussichtlich das Sechs- bis Zehnfache dessen einbringen, was für die angemessene Entschädigung der Rechteinhaber errechnet wurde.

Sind die Annahmen der Marktforscher korrekt, dann sollten sich Unternehmen bereits jetzt auf eine grundlegende Revision des Abgabensystems im nächsten Jahr einstellen. 1cc berät Sie gerne zu diesem Thema.

20

Sep 2017

WEEE-Richtlinie: Offener Anwendungsbereich ab August 2018

On 20, Sep 2017 | In News, WEEE | By Ute Binder

Unternehmen, die von der WEEE-Richtlinie 2012/19/EU betroffen sind, werden sich im nächsten Jahr auf eine Änderung einstellen müssen: Ab dem 15. August 2018 werden Elektro- und Elektronikgeräte, die in den Anwendungsbereich der Richtlinie fallen, nach dem so genannten „open scope“ (offener Anwendungsbereich) klassifiziert werden müssen.

In einem ersten Schritt werden die 10 aktuellen EEE-Kategorien durch die sechs neuen Kategorien, die in Anhang III der WEEE-Richtlinie aufgeführt sind, ersetzt. Ab dem 15. August 2018 fallen dann sämtliche elektrische und elektronische Geräte (Definition von EEE gemäß Artikel 3 Absatz 1 a), in den Anwendungsbereich.

Derzeit arbeiten bereits mehrere nationale Compliance-Systeme und Behörden in verschiedenen EU-Ländern an einer neuen Struktur. Die neue Struktur wird Einfluss haben auf die folgenden Punkte:
• Registrierungskategorien (z.B. Registrierungsanpassungen erforderlich)
• Meldekategorien (z.B. mehrere Unterkategorien)
• Preislisten der Compliance-Systeme

Wie jetzt schon bekannt ist, werden sich die Umsetzungen in den einzelnen EU-Ländern unterscheiden. Daher werden Hersteller, die von der WEEE-Richtlinie betroffen sind, auch in Zukunft mit komplexen Anforderungen konfrontiert sein, da keine Harmonisierung (z.B. mehrere Unterkategorien) zwischen den verschiedenen nationalen Compliance-Schemes erwartet wird.

Wir werden Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter info@1cc-consulting.com

17

Aug 2017

Neue EU-Rahmenverordnung zur Energieverbrauchskennzeichnung

On 17, Aug 2017 | In ErP, News | By Ute Binder

Anfang August ist die neue EU-Verordnung 2017/1369 zur Festlegung eines Rahmens für die Energieverbrauchskennzeichnung in Kraft getreten. Sie gilt unmittelbar in allen EU Mitgliedstaaten. Die bisherige EU-Richtlinie 2010/30/EU wird aufgehoben.

Die EU-Verordnung 2017/1369 bringt einige Neuerungen für Lieferanten, Hersteller und Importeure sowie Händler mit sich. Die wichtigsten beziehen sich auf die Neuskalierung des Energieeffzienz-Labels und die Einrichtung einer zentralen Produktdatenbank.

Zukünftig sollen Produkte nur noch mit den Energieeffizienzklassen A bis G gekennzeichnet werden. Die bisher gebräuchlichen Kennzeichnungen A+, A++ und A+++ zur weiteren Differenzierung innerhalb der höchsten Energieeffizienzklasse A entfallen. Neben der Angabe der tatsächlichen Energieeffizienzklasse, in die das Produkt fällt, muss zusätzlich das komplette Spektrum der Klassen angegeben werden. Die Mitgliedstaaten werden die Verbraucherinnen und Verbraucher über die Einführung der neuen Etiketten informieren. Es wird erwartet, dass erste Produkte mit dem neuen Energieeffizenz-Label im Jahr 2020 im Handel zu finden sind.

Die neu einzurichtende Produktdatenbank soll aus einem öffentlich zugänglichen und einem nicht-öffentlichen Teil bestehen. Der öffentliche Teil enthält Daten, die die Lieferanten beispielsweise in Produktdatenblättern und auf dem Etikett angeben müssen. Verbraucher können so Produkte besser vergleichen. Auf den nicht öffentlichen Teil der Produktdatenbank haben nur die Marktüberwachungsbehörden und die EU-Kommission Zugriff. Die zentrale Erfassung von Unterlagen zur Konformitätsbewertung soll eine effizientere Marktüberwachung innerhalb der EU ermöglichen.

25

Jul 2017

Urheberrechtsabgaben in Spanien wieder eingeführt – Vorbereitungen der Hersteller notwendig

On 25, Jul 2017 | In Copyright Levies, News | By Ute Binder

In Folge europäischer und nationaler Rechtsprechung der letzten Jahre hat Spanien mit Wirkung zum 1. August 2017 sein Urheberrechtsabgabensystem (wieder) eingeführt. Betroffenen Unternehmen ist dringend empfohlen, Vorbereitungen zu treffen. Zwar gibt es noch keine zuständige Behörde für den administrativen Prozess bis hin zu den Zahlungen. Hersteller und Importeure von IT- und CE-Geräten sollten die neuen Abgaben jedoch in den Produktpreisen berücksichtigen.

Es bleibt sehr wenig Zeit, um den administrativen Prozess umzusetzen. Trotzdem besteht die Empfehlung für betroffene Unternehmen, die anzuwendenden Tarife für Geräte und Speichermedien möglichst exakt zu identifizieren, die veröffentlichten Tarife ab dem 1. August 2017 einzupreisen und auszuweisen, Rückstellungen für zukünftige Zahlungen zu bilden und die Meldungen (vorauss. ab Ende September) vorzubereiten.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich aktiv um weitere Klärungen zu bemühen. Bis zum 31. Juli 2017 können Unternehmen an einer öffentlichen Konsultation teilnehmen (Consulta Pública previa), die keine bestimmten Fragen stellt, sondern allgemein gehalten ist. Stellungnahmen und Fragen können an das zuständige Ministerium per E-Mail gerichtet werden: Propiedad.intelectual@mecd.es

Für Fragen und weitere Unterstützung: copyright@1cc-consulting.com

21

Jul 2017

EU Richtlinie RoHS 2011/65/EU: Industrielle Überwachungs- und Kontrollinstrumente im Anwendungsbereich ab 22. Juli 2017

On 21, Jul 2017 | In News, RoHS | By Ute Binder

Nach den Überwachungs- und Kontrollinstrumenten fallen nun auch die Industriellen Überwachungs- und Kontrollinstrumente in den Anwendungsbereich der RoHS-Richtlinie 2011/65/EU:

Ab 22. Juli 2017 gelten die Stoffbeschränkungen für Blei, Quecksilber, Sechswertiges Chrom, Polybromiertes Biphenyl (PBB), Polybromierte Diphenylether (PBDE) und Cadmium auch für die Industriellen Überwachungs- und Kontrollinstrumente. Zu den weiteren Anforderungen zählen unter anderem die Feststellung und Erklärung der Konformität, die CE-Kennzeichnung sowie Dokumentationsverpflichtungen.

13

Jul 2017

ECHA Veröffentlicht Neue Kandidatenliste

On 13, Jul 2017 | In News, REACH | By Ute Binder

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat die chemische Substanz Perfluorhexansulfonsäure (PFHxS) in die Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe (SVHC) aufgenommen. Die Einträge für Bisphenol A und vier Phthalate wurden erweitert, um ihre endokrinen Eigenschaften einzuschließen. Die Kandidatenliste wurde am 10. Juli 2017 von der ECHA veröffentlicht und enthält nun 174 Stoffe.

Perfluorhexansulfonsäure (PFHxS) ist eine sehr persistente und sehr bioakkumulierbare Substanz. Sie gehört zur Gruppe der per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS). PFHxS kann verwendet werden als Weichmacher, Schmiermittel, Tensid, Netzmittel, Korrosionsinhibitor und in Brandschutzräumen. Mehr Informationen unter https://echa.europa.eu/-/one-new-substance-added-to-the-candidate-list

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05

Jul 2017

1cc wurde nach ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 zertifiziert

On 05, Jul 2017 | In News, RoHS | By Ute Binder

Die 1cc GmbH hat sich von der Prüfgesellschaft Dekra Certification GmbH in den Bereichen Qualität und Umwelt zertifizieren lassen. Für ihr erfolgreich eingeführtes Qualitätsmanagement-System sowie das ebenfalls erfolgreich etablierte Umwelt-Management-System erhielt die 1cc die Zertifikate ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015. Beratung und Services der 1cc entsprechen damit den neuesten ISO Management- und Umweltstandards.

Die Zertifikate ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 wurden für die Dauer von drei Jahren erteilt; dann erfolgt die Neu-Auditierung. 1cc wird diese Zeit nutzen, um weiterhin kontinuierlich an der Verbesserung seiner Management- und Umweltprozesse zu arbeiten. Dafür hat die Geschäftsleitung eine Qualitätsmanagementbeauftragte berufen, die diesen Prozess zusammen mit der Unternehmensführung vorantreiben wird.

Die hohe Qualität unserer Beratung und Dienstleistungen ist uns wichtig und wird auch von unseren Kunden geschätzt. Daher hat sich die 1cc Geschäftsleitung im vergangenen Jahr dafür entschieden, das Unternehmen nach ISO 9001 und ISO 14001 zertifizieren zu lassen und dabei mit der Dekra Certification einen kompetenten und anspruchsvollen Dienstleiter gefunden.