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News Seite 2 von 15 -

18

Jul 2019

ECHA veröffentlicht neue Kandidatenliste

On 18, Jul 2019 | In News | By Lisa Schmidt

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat die neue REACH-Kandidatenliste am 16. Juli 2019 veröffentlicht: Vier sehr besorgniserregende Stoffe (Substances of Very High Concern, SVHC) kamen neu auf die Liste. Die Kandidatenliste der Stoffe, die für eine Zulassung in Frage kommen, enthält nun 201 Substanzen.

Die neu hinzugefügten Substanzen haben viele verschiedene Verwendungen. Beispielsweise wird 2-Methoxyethylacetat unter anderem in verschiedenen Anwendungen als Lösungsmittel eingesetzt (z. B. als industrielles Lösungsmittel oder für Harze und verschiedene Gummiarten). TNPP wird hauptsächlich als Antioxidans zur Polymerstabilisierung verwendet. 2,3,3,3-Tetrafluor-2- (heptafluorpropoxy) propionsäure, ihre Salze und ihre Acylhalogenide werden bei der Verarbeitung von fluorierten Polymeren benutzt. Zu den vielfältigen Anwendungen von 4-tert-Butylphenol zählen beispielsweise die Herstellung von Epoxidharzen und aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften die Herstellung von flexiblen Kunststoffen.

Link zur ECHA Website: https://echa.europa.eu/-/four-new-substances-added-to-the-candidate-list

16

Jul 2019

EU-RoHS: Offener Geltungsbereich und neue Stoffbeschränkungen ab dem 22. Juli 2019

On 16, Jul 2019 | In News | By Lisa Schmidt

Stoffbeschränkungen für Phthalate:

Der Anwendungsbereich der EU-RoHS-Richtlinie 2011/65/EU wird sich ab dem 22. Juli 2019 ändern. Gemäß der Änderungsrichtlinie 2015/863 werden vier neue Stoffe in die Liste der nicht zugelassenen Stoffe und ihre Verwendung bis zu einer maximalen Konzentration von 0,1% in homogenem Material aufgenommen:

  • Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP)
  • Butylbenzylphthalat (BBP)
  • Dibutylphthalat (DBP)
  • Diisobutylphthalat (DIBP)

Alle Elektro- und Elektronikgeräte, die in den Anwendungsbereich der RoHS-Richtlinie fallen, müssen die neuen Stoffbeschränkungen einhalten, wenn sie nach dem 21. Juli 2019 zum ersten Mal in Verkehr gebracht werden.

Erstmals sind neue Branchen betroffen:

Außerdem gilt ab dem 22. Juli 2019 der sogenannte „Open Scope“. Dies bedeutet, dass alle Elektro- und Elektronikgeräte – das heißt Geräte, die für mindestens eine beabsichtigte Funktion von elektrischem Strom oder elektromagnetischen Feldern abhängig sind – in den Anwendungsbereich der Richtlinie fallen (Ausnahmen bleiben unverändert). Dies betrifft beispielsweise Kleidung und Möbel mit elektrischen Komponenten oder auch Kabel, die nun ebenfalls die Stoffbeschränkungen einhalten müssen.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen zur Einhaltung der RoHS-Richtlinie und zu Compliance-Fragen im Rahmen der EU-RoHS.

Bitte kontaktieren Sie uns unter contact@1cc-consulting.com

06

Jun 2019

Frankreich: Erste Norm für nachhaltiges Projektmanagement

On 06, Jun 2019 | In News | By Lisa Schmidt

In Zusammenarbeit mit rund fünfzig Beteiligten hat die französische Agentur für Normung, AFNOR, die erste technische Norm für ein Projektmanagementsystem für Circular Economy , XP X30-901, entwickelt.

Die optionale Norm XP X30-901 beinhaltet eine 3 x 7 Matrix, die die drei Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung – Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft – und die sieben Handlungsfelder der Kreislaufwirtschaft abdeckt: nachhaltige Beschaffung, Ökodesign, industrielle Symbiose, Wirtschaftlichkeit der Funktionalität, verantwortungsvoller Konsum, Verlängerung der Nutzungsdauer, effektives Management von Materialien oder Produkten am Ende ihrer Lebensdauer.

Die Norm kann auch zur Kennzeichnung, Zertifizierung oder zu anderen Zeichen anregen, aus denen hervorgeht, dass eine Organisation sie anwendet. Weiter ist geplant, eine internationale Norm zu entwickeln. Die ISO-Länder haben daher die Einrichtung eines technischen Komitees (ISO TC 323) beschlossen, um Fachleute zusammenzubringen, die die internationale Norm entwickeln sollen.

06

Jun 2019

Schweden: Vorschlag zur weiteren Erhöhung der Chemikaliensteuer

On 06, Jun 2019 | In News | By Lisa Schmidt

Die schwedische Regierung hat den Entwurf einer Steuerrichtlinie (Vårändringsbudget) 2018/2019 veröffentlicht. Der dem Parlament am 10. April 2019 vorgelegte Gesetzesentwurf sieht eine weitere Erhöhung der Chemikaliensteuer vor. Denn mit der Einführung der Chemikaliensteuer auf Elektrogeräte in Schweden im Sommer 2017 wurde beabsichtigt, den Einsatz gefährlicher Chemikalien zu reduzieren.

Bei Chemikalien in Haushaltsgeräten wird ein Anstieg auf 37,5 % angestrebt, während die Steuer auf Chemikalien in Unterhaltungselektronik voraussichtlich auf 33 % ansteigen wird, beide Werte sind ohne Mehrwertsteuer (25 %). Darüber hinaus sieht der Gesetzentwurf vor, dass die Chemikaliensteuer auf bromid-, chlorid- und phosphorfreie Produkte um 50 bis 90 % gesenkt werden kann. Allerdings sind Produkte, die im E-Commerce verkauft werden, von der Chemikaliensteuer ausgenommen.

03

Jun 2019

EU – Urheberrechtsabgaben auch für gebrauchte Produkte

On 03, Jun 2019 | In Copyright Levies, News | By Lisa Schmidt

Werden PCs, Tablets oder Mobiltelefone nach Reparatur oder Aufarbeitung neu auf den Markt gebracht, können Urheberrechtsabgaben für diese gebrauchten Produkte erhoben werden. Auch bei Leasingverträgen stellt sich die Frage, ob jedes neue Gerät während der Vertragslaufzeit erneut abgabepflichtig ist. Diese spezifischen Zahlungsverpflichtungen erscheinen manchem Anbieter überraschend, sie gelten nicht in allen EU-Staaten und sind nicht immer deutlich rechtlich begründet.

Im Gegenteil, die Verpflichtung ist rechtlich umstritten: Einerseits regelt nationales Recht oft nicht die Zahlungsverpflichtung für aufgearbeitete oder aus Leasing-Verträgen zurückgenommene Produkte. Andererseits kommen diese gebrauchten Produkte mit der gleichen Funktionalität wie die Originalprodukte auf den Markt. Der Käufer kann urheberrechtlich geschützte Werke nutzen und reproduzieren, so dass der Rechteinhaber entschädigt werden muss.

Dementsprechend wendet sich die zuständige deutsche Verwertungsgesellschaft aktuell direkt an betroffene Unternehmen. In einem Schreiben fordert sie Abgaben für gebrauchte PC, Mobiltelefone und Tablets. Die Verwertungsgesellschaft verweist dabei auf das Gesetz. Bei der Geltendmachung ihrer Ansprüche ist aber auch die Vertragssituation der meisten Anbieter zu berücksichtigen. Daher sollte jeder Empfänger eines Briefes den Anspruch zunächst sorgfältig und individuell prüfen, bevor er ihn erfüllt.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
copyright@1cc-consulting.com

16

Mai 2019

Urheberrechtsabgaben für Unterhaltungselektronik in Deutschland wirksam

On 16, Mai 2019 | In News | By Lisa Schmidt

Per Gesamtvertrag zwischen deutschen Industrieverbänden und Verwertungsgesellschaften sind jetzt auch urheberrechtliche Pauschalabgaben für viele Geräte der Unterhaltungselektronik fest vereinbart. Damit haben Hersteller, Importeure und Händler nach jahrelangen Verhandlungen Klarheit über Pflichten und Abgabehöhen. Sie müssen Abgaben bis zu 12,00 Euro pro Produkt in Finanzplanung, administrativen Prozessen und Preisgestaltung berücksichtigen.

Um das legale Kopieren von urheberrechtlich geschützten Inhalten wie Musik, Film, Foto oder Text für den privaten Gebrauch abzugelten, waren in Deutschland bisher vor allem Kopierer, Drucker und IT-Produkte abgabepflichtig. Mit dem neuen Vertragsabschluss kommt jetzt ein breites Spektrum der Unterhaltungselektronik hinzu. Dazu zählen DVD-Rekorder, MP3-Player sowie TV-Geräte und Set-Top Boxen mit Festspeicher oder Aufzeichnung über USB-Schnittstelle.

Die erzielte Vereinbarung gilt rückwirkend bis zum 1. Januar 2008. Unternehmen, die von gesetzlichen Regelungen betroffen sind, können dem Gesamtvertrag für den zurückliegenden Zeitraum bis zum 31. Mai 2019 beitreten.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: copyright@1cc-consulting.com

18

Apr 2019

1cc Webinar: WEEE Open Scope und passive Geräte – Sonderfall DE

On 18, Apr 2019 | In News | By Lisa Schmidt

Die 1cc GmbH veranstaltet einen Webinar zum Thema „Passive“ Geräte im Anwendungsbereich des ElektroG.

Mit Wirkung zum 1. Mai 2019 fallen die sogenannten „passiven“ Endgeräte in den Anwendungsbereich des deutschen ElektroG. Das Webinar wird die grundsätzlichen Anforderungen aufzeigen.

Unter anderem wird erklärt, unter welchen spezifischen Kategorien Elektro- und Elektronikgeräte, die nur Strom leiten, in Deutschland registriert oder zum Monatsbericht bei bereits bestehenden Registrierungen hinzugefügt werden müssen.

 

Datum: Montag, 06. Mai 2019 15:00 – 16:00 Uhr MEZ

Sprache: Englisch

Registrierungslink: https://attendee.gotowebinar.com/register/1426745377778561804

 

PS: Die Teilnahme am Webinar ist kostenlos. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 20 begrenzt.

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Mrz 2019

„Passive“ Geräte im Anwendungsbereich des ElektroG

On 20, Mrz 2019 | In News, WEEE | By Lisa Schmidt

Mit Wirkung zum 1. Mai 2019 fallen die sogenannten „passiven“ Endgeräte in den Anwendungsbereich des deutschen ElektroG. Elektro- und Elektronikgeräte, die nur Strom leiten, müssen in Deutschland unter folgenden spezifischen Kategorien registriert oder zum Monatsbericht bei bereits bestehenden Registrierungen hinzugefügt werden:

  • Kleingeräte
  • Kleine Geräte der Informations- und Telekommunikationstechnik
  • Großgeräte

Zu den passiven Geräten gehören Antennen, Adapter, Buchsen, Stecker, Steckdosen, Wandstecker, vorgefertigte Kabel, Schalter, Drucktasten und elektrische Sicherungen.

 

Gerne unterstützen wir Sie insbesondere bei folgenden Themen:

  • Bewertung, welche Ihrer Produkte betroffen sind
  • Registrierung neuer Geräte im Anwendungsbereich
  • Integration der passiven Geräte in die bereits bestehenden Melderoutinen
  • Beobachtung der Gesetzesentwicklung zu den passiven Geräten in anderen EU-Ländern

 

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen per E-Mail unter contact@1cc-consulting.com oder telefonisch unter +49 7031 43938-0 gerne zur Verfügung.

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Mrz 2019

1cc Webinar im März 2019: California Proposition 65

On 20, Mrz 2019 | In News, WEEE | By Lisa Schmidt

Die 1cc GmbH veranstaltet einen Webinar zur kalifornischen Gesetzgebung California Proposition 65.

Die California Proposition 65 betrifft alle Unternehmen, die Produkte in Kalifornien verkaufen. Unternehmen müssen Warnhinweise auf ihren Produkten anbringen, wenn diese Substanzen enthalten, die unter der Gesetzgebung gelistet sind. Das Webinar wird die grundsätzlichen Anforderungen aufzeigen. Unter anderem wird erklärt, wer nach der California Proposition 65 verpflichtet ist und wie die Warnungen gestaltet sein müssen. Darüber hinaus wird noch die Problematik der „safe harbor levels“ angesprochen.

Date: Wednesday, March 27, 2019 3:00 PM – 4:00 PM CEST

Language: English

Registration Link: https://attendee.gotowebinar.com/register/8563301519384250891

 

PS: Die Teilnahme am Webinar ist kostenlos. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 20 begrenzt.

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Mrz 2019

Sind E-Scooter und Hoverboards von der WEEE-Richtlinie betroffen?

On 20, Mrz 2019 | In News | By Lisa Schmidt

Mit der Entwicklung hin zur sogenannten Verkehrswende stellen Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Scooter und Hoverboards ein attraktives und wachsendes Geschäftsfeld in vielen EU-Ländern dar.

Als elektronisch betriebene Fahrzeuge stellt sich für diese Art von Produkten die Frage, ob Hersteller von den Anforderungen der WEEE-Richtlinie betroffen sind. Die Richtlinie 2012/19/EU sieht eine Ausnahme vom Anwendungsbereich für jene Zweirad-Fahrzeuge vor, die typgenehmigt sind. Angesichts der Vielzahl an Modellen und Eigenschaften dieser Kleinstfahrzeuge lässt sich hinsichtlich der WEEE-Relevanz in der EU keine einheitliche Aussage treffen – vielmehr wird es auf das einzelne Modell und seine Eigenschaften ankommen!

Unabhängig davon, ob ein E-Scooter oder Hoverboard der jeweils nationalen WEEE-Gesetzgebung unterfällt sind die in den Produkten enthaltenen Akkumulatoren in jedem Fall Gegenstand der Richtlinie 2006/66/EU über Batterien und Akkumulatoren.

Mit dem Entwurf einer Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr (kurz: eKFV), hat Deutschland zu Beginn des Jahres 2019 eine Zulassung für E-Scooter initiiert, welche mit einer Höchstgeschwindigkeit zwischen 12km/h und 20 km/h betreiben werden können. Hoverboards sind davon derzeit noch nicht erfasst; das BMVI prüft jedoch auch deren Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Klärung Ihrer Verpflichtungen in den einzelnen EU-Ländern. Bitte kontaktieren Sie uns unter contact@1cc-consulting.com